MILLIARDEN FÜR DIE STUB?

KLIMASCHUTZ UND VERKEHRSWENDE JETZT!

Mit bezahlbarem, zukunftsfähigem & CO2-neutralem ÖPNV für alle.

UND EINER LEBENSWERTEN INNENSTADT.

MILLIARDEN FÜR DIE STUB?

KLIMASCHUTZ UND VERKEHRSWENDE JETZT!

Mit bezahlbarem, zukunftsfähigem & CO2-neutralem ÖPNV für alle.

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HeimatERhalten e.V. 

Nein zur StUB

Eine Stadtentwicklung kann nur in einem geordneten Planungsverfahren langfristig gelingen.
Davon sind wir fest überzeugt.

Was braucht es dafür? Einen Masterplan.

Wir haben ein Konzept für Erlangen erarbeitet. Abgeleitet von erfolgreichen Planungskonzepten anderer Städte. Und dieses dem Stadtplanungsamt und den Fraktionen im Stadtrat vorgestellt. Die Reaktionen: Durchweg positiv. Inzwischen wurden sogar Personalstellen für die Entwicklung eines Masterplans für Erlangen geschaffen.

Kein Masterplan ohne Mobilitätsplanung!

Sowohl für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) als auch für den Individualverkehr bedarf es einer vorausschauenden Planung. Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach haben einen Zweckverband zur „Stadt-Umland-Bahn“ geschaffen.  Er stellt in Aussicht, dass die StUB folgendes herbeiführt:

– eine Verkehrswende
– eine Verbesserung des ÖPNV
– eine lebenswertere Innenstadt
– eine Reduzierung der CO² Belastung
– bei überschaubaren Kosten

Alle Behauptungen dürfen mit Recht bezweifelt werden. 

Die Fakten dazu gibt’s unter den Links unten.

MILLIARDEN FÜR DIE StUB

Kosten in Milliarden Höhe!

Sport, Schulen, Kindergärten & Kitas sowie Infrastruktur Projekte bleiben auf der Strecke.

Die aktuellen Kosten gehen von Planungskosten in Höhe von ca. 95 Mio. € und Baukosten in Höhe von ca. 635 Mio. € aus, Stand 2022. Das bedeutet, dass weder die enormen Preissteigerungen der jüngsten Zeit noch die für die kommenden Jahre zu erwartenden weiteren Kostensteigerungen berücksichtigt sind.

Außerdem ist die Planung derzeit noch in einem keineswegs als abgeschlossen anzusehenden Zustand; hier müssen wir eine Reihe von bösen und vor allem kostspieligen Überraschungen in Form von technischen Herausforderungen und daraus resultierenden massiven Kostensteigerungen erwarten.

Ein wesentlicher und aus Sicht der Stadtfinanzen entscheidender Punkt für eine Ablehnung dieses Schienenprojekts sind jedoch die Folgekosten, die heute weder von der Stadt noch vom Zweckverband ausreichend thematisiert werden. Diese enormen Kosten für den Betrieb, die Instandhaltung und Service der Strecke sind NICHT gefördert und müssen alleine von den Kommunen – im Hinblick auf die Streckenlänge zu ca. 64% durch die Stadt Erlangen – getragen werden. Dies wird also den Haushalt auf die Lebensdauer der Strecke mit zunehmender Tendenz belasten, weil mit fortschreitendem Alter derer Strecke diese Kosten steigen werden. Finanzielle Spielräume sind dann Geschichte und es wird nur noch von Einsparungen gesprochen werden müssen.

Verkehrswende ausgeschlossen

Über 20 Jahre Stillstand durch Planung und Bau.

Mehrheit der Erlanger profitiert nicht von der StUB, Chance auf innovativen und leistungsstarken ÖPNV für alle verpasst.

Eine wirkliche Verbesserung des ÖPNV ist in der geplanten Streckenführung nicht erkennbar und nur für ausgewählte Ausnahmen Realität. Für eine große Anzahl von Bürgern wird es leider keine Verbesserung ihrer Mobilität ergeben: sie wird sich durch die schon angekündigte weitere Ausdünnung des Busverkehrs eher noch verschlechtern.

Warum? Weil sämtlichen großen Wohngebiete und auch Arbeitgeber – mit Ausnahme der Universität – weiträumig umfahren werden. Ein effizientes Nahverkehrsmittel ist nur dann von Nutzen, wenn es direkt und ohne Umsteigen nutzbar ist. Dies ist aber bei der vorliegenden Planung nur in Ausnahmen möglich, nicht aber für die angestrebte große Nutzerzahl dieses rein schienengebundenen Verkehrsmittels.

Die prognostizierte Reduzierung des Individualverkehrs um 2-3 % ist für eine effektive Entlastung völlig unzureichend, sie liegt im Bereich der Messgenauigkeit und wird vom jährlichen Zuwachs des Verkehrs mehr als „aufgefressen“.

Im Übrigen gibt es inzwischen einen solch schnellen technischen Fortschritt bei der Ausgestaltung des öffentlichen Nahverkehrs, dass es unvertretbar ist, ein schienengebundenes und damit völlig unflexibles Verkehrsmittel mit einem solchem technischen und vor allem finanziellen Aufwand zu erstellen. Anders als in anderen Städten, in denen es einen großen Verbund von Straßenbahnen gibt die seit Jahrzehnten in den jeweiligen Städten vorhanden sind, ist in Erlangen nur eine einzige Streckenführung geplant. Bemerkenswert auch die Höhe der Planungskosten von 95 Mio. €. Für dieses Geld wären alternative Projekte direkt umsetzbar. So hat etwa die Stadt Fürth seit Jahren schon eine größere Anzahl von Elektrobussen im Einsatz, während die Stadt Erlangen für solche sofort wirksamen Klimaschutzmaßnahmen keine Mittel zur Verfügung stellt oder stellen will.

Fahrradfahrerin vor Stadtbus

Lebensräume bewahren

StUB betreibt Raubbau an unserer Umwelt!

Da die StUB im Wesentlichen auch als Erschließungsprojekt gedacht ist, wird der durch die Neubauprojekte (mehrere Potentialflächen mit über 100 ha) zusätzlich entstehende Verkehr die prognostizierte Entlastung nicht nur nicht herbeiführen, sondern vielmehr eine deutliche zusätzliche Erhöhung des Verkehrsaufkommens zur Folge haben. Zu diesem zusätzlich herbeigeführten Verkehr kommen die Enormen CO2 Emissionen durch den Bau.

Bau der Stub bedingt zunehmenden Flächenfraß und explosionsartigen Anstieg klimaschädlicher Emissionen.

Bei einer objektiven Betrachtung ist die gesamte Menge an CO², die hier für die Herstellung des gesamten Bauvorhabens durch Verwendung von Beton, Stahl und weiteren Materialien erforderlich ist, zu ermitteln. Es sind die Deutsche Bahn, die A 73 und die A3 zu untertunneln; im Regnitzgrund sind alleine 80 Stützpfeiler mit einer Höhe von etwa 10 Metern und einer Gründung von nahezu 20 Metern zu berücksichtigen. Bei einer Gesamtbetrachtung der entstehenden Menge an CO² wird sich das Projekt in seiner gesamten Lebensdauer daher niemals ökologisch rechnen. Selbst wenn in den 50-iger oder erst 60-iger Jahren dieses Jahrhunderts die bis dahin entstandene Belastungskurve mit der Einsparungskurve träfen, würden spätestens dann die notwendigen Reparatur- und Erneuerungsmaßnahmen die Ökobilanz wieder ins Negative stürzen lassen

ZERSTÖRUNG DER INNENSTADT

Jahrelanges Baustellenchaos.

Einzelhandel blutet aus, Kultur und Lebensqualität gehen verloren.

Das Leben in der Innenstadt ist bereits in Teilen massiv eingeschränkt worden. Der gesamte nördliche Teil besteht nach der jahrelangen Sperre der Martinsbühler Straße heute überwiegend nur noch aus Gastronomie; alle in der Vergangenheit hier ansässigen interessanten Geschäfte sind bis auf wenige Ausnahmen verschwunden.

Hierzu kommt dann jetzt, dass bei den mit der StUB notwendigen extrem aufwändigen Kunstbauwerken weite Teile der südlichen Stadt und der Innenstadt über viele Jahre von der in Aussicht gestellten Großbaustelle geprägt und in deren Folge nicht mehr erreichbar sein werden. Der noch vorhandene Handel und die innerstädtischen Gewerbebetriebe in Erlangen haben hier mit Recht Existenzangst.Und ob sich die Aufenthaltsqualität im Bereich der Arcaden wirklich erhöht, wenn PKW dort nicht mehr fahren, dafür aber Busse und Straßenbahnen muss jeder für sich entscheiden.

Für die Stadtfinanzen ist ein entscheidender Punkt die Folgekosten, die heute weder von der Stadt noch vom Zweckverband thematisiert werden. Diese enormen Kosten für den Betrieb, die Instandhaltung und Service der Strecke müssen alleine von den Kommunen – im Hinblick auf die Streckenlänge zu ca. 64% durch die Stadt Erlangen – getragen werden. Dies wird also den Haushalt auf die Lebensdauer der Strecke mit zunehmender Tendenz belasten, weil mit fortschreitendem Alter derer Strecke diese Kosten steigen werden. Finanzielle Spielräume sind dann Geschichte und es wird nur noch von Einsparungen gesprochen werden müssen.

Dass dadurch für alle notwendigen städtischen Ausgaben für Kultur, Sport, Schulen, Kindergärten und Infrastruktur keine ausreichenden Mittel mehr zur Verfügung stehen, wird die Lebensqualität in unserer Stadt massiv beeinträchtigen.

VEREIN JETZT UNTERSTÜTZEN

Wir freuen uns wenn Sie uns bei unseren Projekten unterstützen, als aktiver Helfer oder Spender.

Alle Mitwirkenden des Vereins arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Ihr Geld kommt sicher bei uns an und finanziert ausschließlich die Umsetzung unserer Projekte.

Spendenkonto:    HeimatErhalten e. V.

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