NEUES BAUGEBIET IN ERLANGEN WEST III STOPPEN

Gründe und Fakten

NEUES BAUGEBIET IN ERLANGEN WEST III STOPPEN

Gründe und Fakten

2 MIO QM Landschaft ist betroffen.
Weitere Bebauung in Erlangen West stoppen und Flächenfraß eindämmen

Die Stadt Erlangen plant ein weiteres riesiges Wohngebiet in Büchenbach (WEST III). Vorbereitende Untersuchungen und ein Vorkaufsrecht der Stadt sind bereits beschlossen. Das Untersuchungsgebiet umfasst ca. 200 ha (2 Millionen m²). Das Gebiet beinhaltet die Landschaftsschutzgebiete Bimbachtal und Rittersbachtal sowie landwirtschaftliche Flächen ortsansässiger (Bio-) Landwirte.

Darüber hinaus durchquert das Gebiet eine 380 kV Höchstspannungstrasse. Es soll untersucht werden, ob sich das Gebiet eignet für eine Neuansiedlung von 10.000 Menschen im Rhmen einer Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM).

Offizielle statistische Erhebungen prognostizieren ab 2021 kein nennenswertes Bevölkerungswachstum für Erlangen. Das bedeutet, dass es auch keinen erweiterten Wohnbedarf in dieser Form geben wird.

Intransparenz und fragwürdige Rechtsstaatlichkeit einer Städtebaulichen Entwicklungs-Maßnahme (SEM):

  • Missachtung von Privateigentum
  • Die Enteignung von Bauern droht
  • Existenzbedrohung für die Mehrgenerationenhöfe
  • Es sind keine landwirtschaftlichen Ersatzflächen für die Landwirte vorhanden, die größtenteils in Bio-Ackerbau investiert haben und somit vor einer Existenzbedrohung stehen.

Fazit: Statt alternative Entwicklungsmaßnahmen in Erlangen zu eruieren, scheint eine SEM die „billigere“ Alternative.

Intransparente Bevölkerungsprognose / Stadtentwicklung

  • Nicht nachvollziehbare Stadtentwicklungsprognose (basiert auf rückwärtsgerichteten „Erfahrungswert“ von 500 neuen Wohnungen pro Jahr), die offensichtlich falsch ist und nicht im Einklang mit offiziellen Statistiken steht:
    das städtische Amt für Statistik und Stadtforschung prognostiziert – auf der Basis von wissenschaftlich anerkannten Parametern – ab 2021 keinen nennenswerten Bevölkerungszuwachs in Erlangen mehr.
    https://www.erlangen.de/Portaldata/1/Resources/080_stadtverwaltung/dokumente/statistik/13-4_B_2017_03.pdf
  • Kein Masterplan für eine ganzheitliche Stadtentwicklung ersichtlich.
  • Im Stadtgebiet sind ausreichend Bebauungsflächen bis 2040 vorhanden (Siemens Campus (10 & 5 ha), freiwerdendes Areal am Bezirkskrankenhaus (15-20 ha), freiwerdende Siemens Büroflächen in der Innenstadt (27 ha), Großparkplatz West
    (4 ha), Kempe Gelände (3,5 ha), etc.)
  • Einseitige Stadtentwicklung im Stadtwesten führt zu einer Ghettoisierung (fast 40 Jahre Neubaugebiete in Büchenbach). Der Stadtteil Büchenbach weist jetzt schon die höchste Bevölkerungsdichte in Erlangen auf! In einigen Teilen sind soziale Brennpunkte entstanden.  Mit der geplanten Neuansiedelung von 10.0000 Menschen ist der Stadtteil in jeglicher Hinsicht überlastet.  Ob wirklich bezahlbarer Wohnraum entsteht ist fragwürdig. In WEST II ist das nicht gelungen.
  • Wenn kein nennenswertes Wachstum für Erlangen mehr prognostiziert ist, weisen wir Wohngebiete für das Erlanger Umland aus (z.B. Herzogenaurach) zu Lasten unserer Wohnqualität?

Keine weitere Wohnbebauung auf landwirtschaftlichen Flächen in Büchenbach!

ANTRAG ZUM MASTERPLAN| Bürgerversammlung am 24.07.2018

Regionale, stadtnahe &
erlebbare Landwirtschaft erhalten

Durch die Versiegelung von immer mehr landwirtschaftlich genutzten Flächen wird es für die Landwirte in der Region immer schwieriger ihre Flächen zu bewirtschaften.

Das Schrumpfen der nutzbaren (stadtnahen) Flächen führt zu einem Anstieg der Pachten. Viele Landwirte müssen auch zusätzliche Flächen pachten, die weiter entfernt von ihrem Höfen liegen um zu überleben.

Die dadurch steigenden Ausgaben für Pacht, Treibstoff und Arbeitsaufwand wirken sich wiederum auf den Preis der Lebensmittel für die Verbraucher aus.

Durch den steigenden Preisdruck durch Großkonzerne und Discounter müssen viele regionale Landwirte ihren Betrieb aufgeben.

Bereits der Verlust von 10% der bewirtschafteten Flächen bedeutet für einen Landwirt eine Existenzbedrohung.

Die Versiegelung von 2 MIO QM bedeutet für das AUS für unser Landwirte in der Region!
Ohne Flächen ist eine regionale Landwirtschaft nicht möglich.

ANTRAG ZUR LANDWIRTSCHAFT| Bürgerversammlung am 24.07.2018

Weiterhin regionale Produkte von Erlanger Böden und keine Enteignung der Landwirte

Viele Erlanger kaufen gerne regionale Produkte, weil sie frisch, saisonal und ausgereift sind und besonders aromatisch schmecken. Die Käufer vertrauen den Erzeugern in ihrer Umgebung.

Die Versiegelung deutscher landwirtschaftlicher Flächen führt dazu dass wir heimische Produkte, wie z.B. Kartoffeln oder Zwiebeln aus dem Ausland importieren müssen.
In den Supermärkten und Discountern werden leider viele dieser Produkte angeboten. Zwiebeln aus Neuseeland, Kartoffeln aus Kenia, Spargel aus Griechenland oder Knoblauch aus China sind genauso ökologischer Irrsinn wie Erdbeeren aus Südafrika!

Gut, dass viele Verbraucher umdenken und Produkte aus ihrer Gegend bevorzugen.

 

Regional statt Global

  • Lebensmittel aus der Region sind wegen der kürzeren Transportwege klimafreundlicher. Lebensmittel mit langen Transportwegen haben eine schlechte Ökobilanz

  • Regionale Lebensmittel werden erntefrisch verkauft und sind den Import-Produkten geschmacklich überlegen. Warum? Die Pflanzen können voll ausreifen und die Früchte ihr volles Aroma entfalten. Importierte Lebensmittel werden oft noch unreif geerntet, damit sie haltbar sind bis sie bei uns ankommen.

  • Was viele Verbraucher nicht wissen: Oft sind regionale Produkte günstiger als Importware. Fragen Sie doch einfach mal bei einem Direktversorger in Ihrer Nähe!
  • Regionalität schafft Identität. Man beißt nicht in ein anonymes Produkt vom Ende der Welt, sondern in einen Apfel von der Streuobstwiese gleich um die Ecke.

  • Stärkung der regionalen Wirtschaft und Erhalt von Arbeitsplätzen.

Landschaftsschutzgebiete und Versickerflächen schützen

Weitere Beeinträchtigung der Landschaftsschutzgebiete und der landwirtschaftlichen Flächen:

  • Durch eine weitere Versiegelung von Versickerflächen resultiert eine problematische Entwässerungssituation.
    Die Pufferwirkung des abgesenkten Doktorsweihers führt bereits jetzt, mit noch unvollendetem WEST II, zu Überlaufphasen mit Überschwemmungen im Bimbachtal.
  • Gefährdung von Arten in dem für die Versiegelung vorgesehenen Natur-Areal.
  • Die Frischluftzufuhr der bestehenden Baugebiete ist ebenfalls gefährdet.
  • Es ist keine lokale Versorgung mit Bioprodukten mehr gewährleistet.

Unverantwortlicher Flächenfraß!
Bioackerbau anstatt Betonwüste.

Täglich werden in Deutschland rund 62 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Flächenneuinanspruchnahme – kurz Flächenverbrauch – von circa 88 Fußballfeldern. Zwar lässt sich “Fläche” im engeren Wortsinn nicht “verbrauchen”. Fläche ist jedoch – wie auch der Boden – eine endliche Ressource, mit der der Mensch sparsam umgehen muss, um sich seine Lebensgrundlagen zu erhalten. Flächenverbrauch ist ein schleichendes Phänomen. Bürger und selbst politische Entscheidungsträger nehmen es kaum wahr. Daher mangelt es weithin am nötigen Problembewusstsein. Nicht zu verwechseln mit dem Flächenverbrauch ist die Versiegelung. Diese macht Böden undurchlässig für Niederschläge und zerstört die natürlichen Bodenfunktionen.

Quelle. www.bmu.de

Folgen des Flächenverbrauchs

Flächenverbrauch vernichtet vielfach wertvolle (Acker-) Böden. Ländliche Gebiete werden zersiedelt. Unzerschnittene Landschaftsräume, wichtig für unsere Tier- und Pflanzenwelt, gehen verloren. Oftmals gedankenlos werden künftige Entwicklungschancen oder Entwicklungsnotwendigkeiten preisgegeben, für die diese Flächen benötigt werden. Man denke hier nur an Maßnahmen, die zur Anpassung an den Klimawandel erforderlich sein könnten wie zum Beispiel Hochwasserschutz. Weiteres Problem: Mit zunehmender Zersiedelung sinkt die Auslastung von Infrastrukturen. Diese Konsequenzen verstärken sich noch, wenn die Bevölkerung durch den demographischen Wandel schrumpft. 

Zersiedelung ist somit auch aus ökonomischer und sozialer Sicht höchst fragwürdig: Sinkt die Siedlungsdichte, steigt der Aufwand pro Einwohner zum Erhalt der technischen Infrastruktur wie Versorgungsleitungen, Kanalisation, Verkehrswege und so weiter. Je geringer die Nutzerdichte, desto weniger rentabel sind auch öffentliche Verkehrsmittel. Die Folge: Das Angebot schrumpft. Damit steigt die Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr, was dann wieder den Ruf nach noch mehr (Entlastungsstraßen/Umgehungsstraßen) Straßen – und damit Flächenverbrauch – nach sich zieht und vieles mehr. Ähnliche Folgen treffen auch soziale Infrastrukturen, wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser. 

Nicht vergessen werden dürfen allgemeine Umweltbelastungen wie Lärm, Luftverschmutzung, Verlust der biologischen Vielfalt und so weiter Sie steigen, wenn Siedlungsflächen und Verkehrsflächen zunehmen.

 Maßnahmen gegen den Flächenverbrauch

Notwendig ist zum einen, den Flächenverbrauch wie geplant zu reduzieren. Zum anderen müssen bestehende Siedlungsflächen und Verkehrsflächen auch besser genutzt werden. Hierzu sind viele Maßnahmen denkbar. Zum Beispiel: Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung, die dem Prinzip “Innen vor Außen” folgt. Statt des Neubaus auf der “grünen Wiese” suchen Kommunen ihren Außenbereich zu schonen, indem sie auf verträgliche Art und Weise ihre Möglichkeiten zur Innenentwicklung (Brachflächen, Baulücken, Leerstände) auszuschöpfen.

Quelle. www.bmu.de

ANTRAG ZUR BEDARFSPLANUNG| Bürgerversammlung am 24.07.2018

Keine Wohnbebauung an einer 380.000 Volt
Höchstspannungstrasse mit möglichen
gesundheitlichen Folgen für zukünftige Bewohner.

Unverträgliche Wohnbebauung an einer 380 kV (380.000 Volt) Höchstspannungstrasse:

  • Durch das potentielle Entwicklungsgebiet führt eine 380 kV Höchstspannungsleitung und eine 110 kV Hochspannungsleitung.
  • Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gehen von der Höchstspannungsleitung starke elektromagnetische Felder, Luftionisation („Corona-Ionisation“ 1)), erhöhte Ozonbelastung sowie niederfrequenter Schall aus, dies ist gesundheitsbeeinträchtigend.
  • Gesundheitliche Risiken von nicht abschätzbaren Ausmaß drohen! Erhöhtes Krebsrisiko und eine erhöhte Rate von Leukämieerkrankungen von Kleinkindern in der Nähe von Höchstspannungsleitungen!
  • Um die schädlichen Belastungen abzuschwächen, empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und das Bundesamt für Strahlenschutz einen Abstand links und rechts zu den Stromtrassen von 1m/kV einzuhalten.
    http://www.bfs.de/DE/themen/emf/netzausbau/schutz/vorsorge/vorsorge_node.html
    Auch der 03/2018 neu in Kraft getretene bayrische Landesentwicklungsplan (LEP) schreibt für Neu- und Ersatzbauten von 380 kV Höchstspannungsleitungen einen Abstand links und rechts von der Trasse von je 400 m vor mit dem Ziel Stromtrassen durch Ortschaften zu verhindern.
    http://www.landesentwicklung-bayern.de/fileadmin/user_upload/landesentwicklung/Dokumente_und_Cover/Instrumente/LEP_Beteiligungsverfahren_Feb_2017/LEP-Teilfortschreibung-2017/LEP_Teilfortschreibung_Feb_2018/180220_Verordnung.pdf
    Auch NRW, Niedersachsen und Hessen haben diese Abstandsregelung in ihren LEPs festgeschrieben. In Hessen wird gerade ein ähnlicher Fall sehr kontrovers diskutiert. Hier geht es um ein geplantes Neubaugebiet in Frankfurt an der A5:
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wie-nah-darf-der-Strommast-am-Wohnhaus-sein;art675,3028212
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Der-Josefstadt-droht-das-Aus;art675,3037232
  • Bei Einhaltung dieser notwendigen Abstände zu den Stromtrassen schrumpft die bebaubare Fläche auf < 23 ha (Anlage 1) bzw. < 14 ha (Anlage 2) für den Fall, dass die 110 kV Trasse zu einer 220 bzw. 380 kV Trasse hochgerüstet wird, was gerade im gesamten Bundesland vielerorts passiert (z.B. die Tennet P53 Leitung durchs Nürnberger Land)
  • Zudem geht gerade die Ultranet Stromtrasse in Deutschland in die Umsetzung. Was ist das kann uns das auch betreffen?
    Beim Ultranet wird eine bestehende 380 kV  Wechselstrom-Höchstspannungsleitung durch leichte Anpassungen der Masten zusätzlich mit einer Gleichstrom Hochleistungsübertragungsleitung (HGÜ) bestückt. Dadurch können bis zu 2000 MW Leistung transportiert werden.  Die gesundheitlichen Auswirkungen sind nicht erforscht. Die bestehende Trasse geht jetzt schon viel zu nah an die Wohnbebauung heran. Es formiert sich ein riesiger Anwohnerprotest in mehreren betroffenen Bundesländern (NRW, RP, HE, BW).
    Bayern ist  (noch) nicht betroffen. Das Projekt ist weltweit ein Pilotprojekt mit Millionen von Menschen als „Versuchskaninchen“. Wenn der Druck auf größeren und wirtschaftlicheren Stromtransport wächst (E Mobilität, regenerative Energien), könnte zukünftig auch Bayern betroffen sein.
    Deshalb ist es wichtig bei heutigen Planungen vorausschauend den  im bayrischen LEP  geforderten Mindestabstand von 400 m einzuhalten. Auch bei der 110 kV Leitung.
    https://www.swr.de/landesschau-rp/gut-zu-wissen/neue-stromtrasse-ultranet-verursacht-proteste/-/id=233210/did=22091168/nid=233210/2bpxbv/index.html

Fazit: das Areal eignet sich nicht für eine Wohnbebauung mit dazugehörigen sozialen Einrichtungen und Sport- und Freizeitflächen in unmittelbarer Nähe einer 380.000 Volt Stromtrasse. Auch das geplante Baugebiet 413 ist deswegen abzulehnen! 

1) Corona-ionisation: Aufgrund der Feldstärken kommt es an der Höchstspannungs-Leitung zur Ionisation von Ruß, Staub, Luft- und Wassermolekülen, etc. Es bilden sich Raumladungswolken aus, die unterhalb der Leitung bis zu mehrere Tausend V/m annehmen können (Grenzwert:5.000 V/m).Diese können durch Wind verfrachtet werden, die noch in 400 m Abstand messbar sind. Sie stehen in Verdacht Lungenkrebs zu verursachen. Weiterführende Studien zur Auswirkung der Gesundheit  dieses Phänomens fehlen noch.

ANTRAG ZUR 380 kV STROMTRASSE| Bürgerversammlung am 24.07.2018

Keine zusätzliche Verkehrsbelastung des überlasteten Büchenbacher Dammes

(36.600 Autos/Tag)

Durch die geplante Ansiedlung von weitern 10.000 Einwohnern wird es zu einer zusätzliche Verkehrsbelastung des bereits überlasteten Büchenbacher Dammes kommen. Schon jetzt ist der Büchenbacher Damm mit rund 36.000 Autos/Tag grenzwertigbelastet. Die im Raum stehende SEM West III droht die Situation noch deutlich zu verschlimmern.

  • Ungelöstes Verkehrskonzept trotz STUB (noch nicht beschlossen).
  • Es droht eineBottleneck-Situation am Büchenbacher Damm und der Paul Gossen Straße mit Auswirkung auf den Verkehr in der gesamten Stadt.
  • Die derzeitige Verkehrsanbindung in westlicher Richtung über den jetzt einspurigen Büchenbacher Damm ist bereits grenzwertig belastet.
  • Durchgangsverkehr in Häusling (aktuell 5.500 PKW/Tag) wird weiter anschwellen.
  • Ein weiterer Anstieg der Ein – und Auspendlerverkehrsströme droht.
  • Verkehr und Abgase statt Landschaftsschutz. Ist das verträglich mit dem Erlanger Klimaschutzplan?

Fazit: Verkehrschaos im Stadtwesten mit Auswirkung auf ganz Erlangen ist vorprogrammiert. Pendlerströme schwellen weiter an und verstopfen unsere Straßen.

ANTRAG ZUR VERKEHRSPLANUNG | Bürgerversammlung am 24.07.2018